Montag, 24. September 2012

Do animals have less fear because they live without words?

Mit der süßen Anja aus dem Tierheim war ich schon vor einer ganzen Weile spazieren – gerade entdeckte ich die Fotos wieder auf meinem Desktop und habe beschlossen, dass Anja viel zu süß ist, um sie nicht zu zeigen ;) Ich wünschte, ich hätte auch ein Hundi :D Oder wenigstens mehr Zeit um regelmäßiger ins Tierheim zu gehen.

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Samstag, 22. September 2012

Mabon

Meine liebste Zeit im ganzen Jahr beginnt. Ab heute ist ganz offiziell Herbst und ich freue mich so darüber :) Ich werde Mabon, die Herbst-Tag&Nachtgleiche, dieses Jahr erstmalig so richtig in Gesellschaft feiern, mit ein paar anderen lieben Frauen, ich bin schon sehr gespannt wie das wird. Am Mabon Wochenende wird auch so richtig viel gebacken, für das Fest heute habe ich Apfel-Zimt und Möhre-Mandel Muffins vorbereitet  und für uns gab es heute selbstgemachten Apfelrotkohl zu essen (aus selbstgeerntetem Rotkohl) und heute Abend backe ich dann nochmal, da es morgen dann zu meinem Opa geht, ihm werde ich einen Pumpkin-Brownie-Cheesecake mitbringen :)

In der vergangenen Woche haben wir den Herbst hier schon so richtig einziehen lassen, wir haben die herbstliche Stimmung im Stadtwald/Tierpark genossen, Kastanien gesammelt und ich habe mit Eseln gekuschelt und Mittwoch haben wir auf unserem Feld einiges geerntet und haben damit nun schon das meiste Grünzeug nach Hause getragen. Etliche Kilo Karotten (die soo gut schmecken!), 2 Köpfe Rotkohl, 2 Salatköpfe, Petersilie, vieeeele Chilis, einige Paprika, 3 kleine Köpfe Sellerie mit Staudensellerie oben dran, 2 grüne Hokkaidokürbisse, etwas Rosenkohl und mehr haben wir dieses Mal geerntet. Man sieht dem Feld deutlich an, dass dort nicht mehr lange Dinge wachsen werden, viele Pflanzen vertrocknen schon so langsam und Nachts wird es schon deutlich kälter. In ein paar Wochen werden wir die letzten verbleibenden Sachen ernten und nehmen dann nicht nur jede Menge Gemüse, sondern auch viel Erfahrung fürs Gärtnern im nächsten Jahr mit :)
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Die Baumknuddlerin bei der Arbeit :)
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Im Stadtpark waren 2 ganz junge Schwäne. Zwar schon relativ ausgewachsen, glaube ich, aber noch ganz flauschig gefiedert und mit hellen Schnäbeln und sie machten auch noch total süße Fiep Geräusche wie das eigentlich nur Tierbabys tun <3
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Montag, 17. September 2012

Buchreview: “Vegane Küche für Kinder” & “Schweinchen Hugo reißt aus”

Letzten Monat brachte Compassion Media 2 neue Bücher auf den Markt. 2 Bücher für vegane Kinder bzw. deren Eltern, um genau zu sein. Von diesen Büchern gibt es bisher noch nicht besonders viele, gleichzeitig ist die vegane Kinderernährung und –erziehung ein besonders wichtiges Thema. Wie bringt man seinem Kind bei, dass Tiere Freunde sind und das es vermutlich meistens etwas anderes essen wird, als seine Freunde im Kindergarten? Das Thema ist gleichzeitig außerordentlich wichtig – denn Kinder sind eben unsere Zukunft und vegane Kinder sind die Zukunft von Menschen, denen Tiere, die Umwelt und andere Menschen am Herzen liegen. Solche wichtigen und ethischen Werte zu vermitteln halte ich für total bedeutsam und wenn man dies schon von Geburt an tun kann – dann ist es doch umso besser. Ich habe mir schon oft gewünscht, ich wäre von Klein auf vegan erzogen worden – zwar habe ich noch keine eigenen Kinder, mit 23 kann ich mir ja auch noch etwas Zeit lassen, aber wenn ich mal irgendwann welche habe, dann werden sie bei mir definitiv nur veganes Essen bekommen und sicherlich nicht mit Märchen über glückliche Kühe und Hühner aufwachsen – daher finde ich solche Bücher wirklich super und finde, es sollte noch viel mehr von diesen geben!

Compassion Media hat mir Rezensionsexemplare zukommen lassen – vielen Dank! Daher möchte ich die Bücher euch jetzt natürlich gerne vorstellen:

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Fangen wir mit “Vegane Küche für Kinder” an. Geschrieben wurde es von Christina Kaldewey, ist 150 Seiten stark und kostet 18,90€. Es ist ein gebundenes Buch – das finde ich für Kochbücher grundsätzlich schon mal gut, denn meine Kochbücher müssen immer so einiges mitmachen und da tut es ihnen dann gut, wenn sie zumindest etwas stabiler sind ;) Das Format ist quadratisch gehalten, was ich persönlich total gerne mag. Schon von außen wirkt es auf mich mit den süßen aus Obst und Gemüse gebastelten Tierchen sehr ansprechend – ich denke auch, dass Kindern so etwas auf jeden Fall super gefällt.

Auch innen ist das Buch optisch schön gestaltet, zu jedem Rezept gibt es ein hübsches Foto und hier und da kleine Zeichnungen von Gemüse. Ich denke fast jeder bevorzugt Rezeptebücher mit vielen Fotos – die Bilder entscheiden nämlich meistens, ob ich mir das Rezept genauer ansehen und dann eventuell auch ausprobieren werde – der Text spielt erst an zweiter Stelle eine Rolle. Ich denke gerade bei Kochbüchern für Kinder ist das so. Auch wenn Kinder vielleicht schon ein kleines bisschen beim Kochen helfen können – oder man das Buch zumindest mit ihnen durchblättern kann, damit sie sich etwas aussuchen können – lesen können sie dann ja noch nicht unbedingt und so sind aussagekräftige Bilder hier umso entscheidender.

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Inhaltlich deckt das Buch ziemlich viel ab und wird vermutlich vielen werdenden oder jungen Eltern, die ihr Kind vegan ernähren wollen eine große Hilfe sein. Es beginnt mit Infos über die wichtigsten Nährstoffe (Eisen, B12 usw.) und enthält ergänzend dazu hinten im Buch noch eine mehrseitige Tabelle mit Infos über die einzelnen Nährstoffe, mit Angaben dazu, in welchen Lebensmitteln sie enthalten sind, wofür sie wichtig sind und welche Mengen ein Kind erhalten sollte (dies ist in verschiedene Altersstufen unterteilt).

Außerdem bietet das Buch neben den Rezepten Tipps dafür, wie man kranke Kinder am besten ernähren kann und was man z.B. für einen Kindergeburtstag zaubern könnte oder wie man sich verhalten könnte, wenn das vegan lebende Kind zu einem nicht-veganen Fest eingeladen wird. Zusätzlich gibt es noch ein paar Interviews mit Eltern vegan lebender Kinder.

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Die Rezepte selber sind in diverse Kategorien unterteilt – es beginnt mit Rezepten für selbstgemachten Babybrei (und vielen generellen Tipps zum füttern mit Brei) und geht dann über zu “normalen” Rezepten, die in Kategorien wie Fingerfood, Hauptspeisen, Aufstriche, Gebäck usw. unterteilt sind. Bei jedem Rezept ist angeben, ab wie viel Jahren es geeignet ist, wie lange die Zubereitung etwa dauern wird und wie viele Portionen es ergeben wird.

Auch wenn ich Laie bin – mir erscheinen die Rezepte allesamt als sehr kindgerecht. Damit meine ich: Gesund und mit Zutaten, die Kindern auch besonders gut schmecken. Von Nudelsalat über Lasagne und diverse Suppen bis hin zu Müslipfannkuchen, einem Rezept für ein eigenes Lebenkuchenhaus (toll!) und viele Brotaufstriche ist wirklich alles dabei. Die meisten Rezepte sprechen auch mich aus Erwachsene sehr an und was ich bisher ausprobiert habe war köstlich.

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Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen, egal ob ihr schon Kinder habt, bald welche bekommt oder auch momentan noch gar keine plant, aber vielleicht einfach nur interessiert seid und wie ich auch Kinderbücher und kindgerechte Rezepte einfach selber total gerne mögt ;) Von mir eine klare Kaufempfehlung!

Weiter geht es mit dem nächsten Buch – in diesem Fall eine Geschichte für Kinder – “Schweinchen Hugo reißt aus”. Geschrieben von Alexander Bulk ist es ebenfalls gebunden, ist 70 Seiten stark und kostet 13,90€

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Das kleine Schweinchen Hugo lebt mit seiner Mama und anderen Schweinen zusammen in einem Stall. Es ist ein neugieriges Schweinchen und so kann es nicht verstehen, warum es nicht hinaus darf um die Welt zu erkunden und sich im Schlamm zu wälzen und man es stattdessen einsperrt und durch Gitterstäbe von seiner Mama trennt. Als er eines Tages erfährt, dass alle Schweine irgendwann abgeholt und dann vom Menschen gegessen werden und dies auch seiner Mama passiert, beschließt Hugo gemeinsam mit den anderen Schweinen zu flüchten.

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Ich finde die Geschichte wirklich niedlich und vor allem kindgerecht erzählt. Sie ist gewaltfrei, wenn auch manchmal ziemlich traurig, aber die Geschichte dient ja eben dazu, Kindern zu erklären, was auf Bauernhöfen wirklich geschieht und warum sie und ihre Eltern eben kein Fleisch essen. Die Wahrheit ist verdammt traurig, aber Alexander Bulk schafft es meiner Meinung nach sehr gut, sie so zu verpacken, dass man Kindern nicht gleich unnötig Angst macht, aber auch nichts beschönigt. Das finde ich sehr wichtig. Das Buch enthält natürlich viele Bilder, die ich wirklich schön und niedlich gezeichnet finde. Sie ergänzen die Geschichte perfekt.

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Im Anhang des Buchs befinden sich ein paar kleine Geschichten über einige Schweine, die auf Hof Butenland oder dem Antitierbenutzungshof leben sowie ein paar vegane Rezepte. Ich finde es schön, dass Kindern damit gezeigt wird, dass man auch selber etwas dafür tun kann, dass Schweine nicht als Wurst enden müssen und das es auch Orte gibt, wo Schweine ein glückliches Leben führen können.

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Das Buch wird für Kinder ab 6 Jahren empfohlen und ich schätze, das kommt auch ganz gut hin, aber ich denke wer selber Kinder hat, wird bestimmt am besten einschätzen können, ab wann sein eigenes Kind reif für eine solche Geschichte ist.

Auch dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen, es ist total niedlich und vermittelt Kindern auf eine altersgerechte Weise viel Wahrheit. Hätte ich es nicht schon, so würde ich es mir auch kaufen, selbst wenn ich später nie Kinder haben wollte, so süß finde ich es gemacht.

Insgesamt hat Compassion Media damit also meiner Meinung nach 2 äußerst gelungene vegane Kinderbücher herausgebracht – bitte mehr davon :)

Sonntag, 9. September 2012

Amsterdam Impressionen Teil 1

Gerade akuter Lernstress, daher nur Bilder aus der Konserve :) Ich kann gar nicht glauben, dass mein Besuch in Amsterdam schon wieder fast 2 1/2 Monate her ist. In der Zeit ist irgendwie so viel passiert.
Ich habe Amsterdam jetzt schon einige Male besucht, aber dieses Jahr erstmalig als Veganerin. Viele der Restaurants, die man bei Happy Cow findet, hatten an dem Tag aber leider zu oder machten erst Abends auf – da mussten wir schon wieder zurück fahren. Wir haben es aber geschafft, den kleinen veganen Laden Vega Life zu besuchen – klein aber fein, ich fand es schön dort. Gegessen haben wir bei Maoz Falafel, davon gibt es in Amsterdam mehrere Filialen. War auch super lecker. Wir haben außerdem 2 Fair Trade Geschäfte entdeckt und einen Laden mit (zum Teil) fairer Hanfkleidung. Fair Trade ist in Holland, so scheint es mir, schon viel leichter zu bekommen als in Deutschland.
Nederland, ik hou van jou <3
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Die Penis-Katze sagt: Tierfreundliches Fleisch existiert nicht!
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Donnerstag, 6. September 2012

Random Picture Post

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Bei Aldi Süd gibt es momentan wieder mal ein bisschen Bio Kram im Angebot. Unter anderem Tee und Bratlinge. Der Tee riecht und schmeckt ziemlich intensiv nach Mandarine <3 Kann ihn nur empfehlen.

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2nd Hand Bücher kaufen ist toll <3

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Die Herbstdeko steht. Es kann losgehen <3

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Faule Katzen FTW :)

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Hauptbeschäftigung momentan: Auf dem Bett liegen und am Laptop für die Klausuren lernen. Dabei Katzen kuscheln und Tee trinken.

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