Mittwoch, 13. Juni 2012

“Vegan Life–Deine Stimme den Stimmlosen” in Köln…

Samstag war ich mit Freunden bei der Vegan Life Veranstaltung in Köln.
Insgesamt hatte ich mir ein bisschen mehr davon erhofft. Es gab viel weniger Futter-Stände, als erwartet (nächstes Jahr machen wir selber einen, haben wir beschlossen. HA!), das Programm wirkte teilweise etwas chaotisch und unorganisiert und das es super windig war und die Zelte teilweise fast davon flogen, verbesserte die Situation nicht gerade.

Insgesamt fand ich es schon nett, aber noch sehr verbesserungswürdig! Kann aber ja noch werden ;) Sehr schön finde ich bei solchen Aktionen aber immer die ganzen Infostände von Hof Butenland, Ärzte gegen Tierversuche usw. Dort halte ich mich immer sehr gerne auf und finde immer irgendwas nettes, was ich gegen eine Spende mitnehmen mag ;)

Dieses Mal habe ich mir eine Tasse von Schutzengel für Tiere, ein Shirt, Buttons und einen Baumwollbeutel mitgenommen <3
 Ich mag mein neues Shirt soo gerne <3
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Veganes Börek, Baklava und Sesamringe :) Sehr lecker!
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Wer von euch war da??? :)

Kommentare:

  1. in österreich gibt leider nicht oft sowas

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    1. Aber in Österreich gibt es doch ganz oft die Vegan Mania Festivals? Ist davon keins in deiner Nähe? :)

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  2. Cool, dass es solche Events gibt! Das mit der Jagd finde ich allerdings etwas undifferenziert und es ärgert mich immer ein wenig, dass da alles so in einen Topf geschmissen wird. Das reine "Spaßjagen" ist natürlich vollkommen überflüssig und ich finde es auch ziemlich abscheulich, Tiere "just for fun" zu töten (ich denke, dass sieht sogar die Mehrheit unserer Gesellschaft so). Das Töten von Tieren allgemein, egal aus welchem Grund, ist niemals "toll". Komplexer wird das ganze Jagd-Thema allerdings, wenn es darum geht zu jagen, um das ökologische Gleichgewicht aufechtzuerhalten. Da der Mensch in den letzten paar hundert Jahren fleißig Bären, Wölfe und andere größere Raubtiere ausgerottet hat, gibt es in den meisten Waldgebieten in Deutschland heute keine natürlichen Fressfeinde mehr für die Rehe, Wildschweine etc.. Das bedeutet, dass diese sich größtenteils ungestört vermehren können und insbesondere Rehe knappern sehr gerne die Rinde kleiner Bäume ab, was dazu führt, dass diese nicht wachsen und im schlimmsten Fall sterben. Man kann sich vorstellen, dass das für einen Wald nicht unbedingt gut ist. Wildschweine richten häufig Schäden in Feldern an (Mais ist lecker! Finden die Schweine auch. ;) ). Klar könnte man da sagen, ist halt dann Pech für die Menschen. Nun ja, schwieriger Punkt. Jagt man die Wildschweine nicht, nimmt deren Bestand rasant zu und irgendwann reagiert die Natur in Form einer Seuche - viele Wildschweine sterben, es gibt wieder weniger. Allerdings liegen dann überalls tote Wildschweine herum und so angenehm ist es für die Schweine vermutlich auch nicht an so einer Seuche zu sterben... Es ist auch nicht so, dass Jäger_innen einfach wahllos in den Wald gehen können und Tiere abknallen düfen, es gibt bestimmte Schonzeiten etc..
    Und nein, ich bin keine Jägerin, auch nicht von einem Jagdverein angeheuert. ;) Ich habe aber schon oft genug die erschossenen Tiere gesehen und mir gewünscht, dass es einen anderen Weg gäbe, ich weigere mich, zu glauben, dass dies die einzige Möglichkeit sein soll. Teilweise kommen z.B. die Wölfe inzischen ja wieder zurück, aber es sind zu wenige und häufig sind ihre Reviere zu klein, um dort dauerhaft bleiben zu können.
    Warum habe ich das jetzt geschrieben? Weil ich diese vereinfachten Darstellungen nicht mag. Jagd ist anders als (Massen)tierhaltung, sie geschieht (jedenfalls im "Idealfall") nicht, weil Menschen überflüssigerweise unbedingt Fleisch essen wollen, sondern um das ökologische Gleichgewicht zu erhalten, die Jäger_innen versuchen die natürlichen Fressfeinde nachzuahmen. Nein, ich finde das nicht toll, eher ziemlich eklig und traurig, aber ich wüsste auch nicht, wie das anders funktionieren sollte.
    So, fertig. ;)

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    1. Da gebe ich dir schon recht, aber ich finde der Mensch sollte einfach nicht so in die natürlichen Lebensräume der Tiere eindringen, alle großen Raubtiere töten oder vertreiben und die Natur zerstören - dann würde sich die Natur nämlich wunderbar von selber regulieren und der Mensch müsste nicht das aufräumen, was er selber verbockt hat...

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    2. Ja, sehe ich genauso, wurde vielleicht nicht deutlich. Aber die Tiere sind ja schon weg (jedenfalls in Deutschland). Einige kommen langsam wieder zurück, wenn man sie denn lässt (Stichwort: "Problembär"), aber eben bisher noch wenige und es gibt nicht überall genug Platz für sie.
      Jetzt muss der Mensch also mal wieder versuchen seine eigenen Fehler irgendwie gerade zu rücken...

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    3. Die Ausrede mit dem "ökologischen Gleichgewicht" wird immer gern von Jägern benutzt, um frei drauflosballern zu dürfen. Die meisten Jäger haben da einfach nur BOCK drauf!

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    4. Das mit dem Umweltschutz ist ja theoretisch wahr, aber praktisch geht es dann doch nur um Trophäen.
      Das ist sowohl ethisch, als auch ökologisch gesehen ein schwieriges Thema, finde ich. Auf der einen Seite ist das ökosystem total zerstört und die Probleme müssen so ausgeglichen werden, auf der anderen Seite kann ich mir auch nicht vorstellen, wie sich ein neues, wieder stabiles Ökosystem aufbauen soll, wenn weiterhin eingegriffen wird, aber das ist mehr ein Gedanke, als wirklich fundiert - bin ja keien Biologin. Davon abgesehen könnten sich auch die Rehe aufgrund begrenzter Ressourcen nicht endlos vermehren. In der Hinsicht würde sich die Anzahl durchaus regulieren, auch wenn die Folgen für die Bäume wahrscheinlich (ersteinmal?) weniger positiv wären.

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    5. Ja, ist wirklich ein schwieriges Thema, es stecken sicher auch immer Interessen dahinter und solche Jäger wie oben erwähnt mag es auch geben (wie häufig auch immer). Ich bin auch keine Biologin, ich weiß auch nicht so genau, ob es schon mal Versuche gab, das Wild einfach sich selbst zu überlassen. Theoretisch müsste es sich wohl selbst regulieren, allerdings würde das wahrscheinlich voraussetzen, dass es nie natürliche Fressfeinde gehabt hätte, oder? Also, wenn das Ökosystem quasi darauf baut, dass ein Teil des Wildes gefressen wird, was dann aber nicht passiert, weiß ich nicht genau, ob das System so "flexibel" wäre, einfach auf komplette Selbstregulation zu setzen. Hm, ich werde mal versuchen da was zu rauszufinden...

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  3. Hej, wo gibt es denn das Shirt mir der Pfote und der Faust zu kaufen?

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    1. Im Internet kann man es z.B. hier kaufen: http://www.vegan-total.de/catalog/girlie-shirt-faust-pfote-p-3205.html
      Achtung, fällt aber sehr groß aus, finde ich. Ich trage sonst so Größe 40 und passe da locker in eine M, bei anderen Girlieshirts brauche ich eher L oder XL ;)

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  4. Auch wenns vlt etwas chaotisch dort war, siehts trotzdem nach einer tollen Veranstaltung aus! Leider wohne ich zu weit weg...
    Liebe Grüße
    Iris

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  5. ich möchte auch so einen tollen stoffbeutel!

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  6. Die Ärzte-Gegen-Tierversuche-Tasche mit der Katze ist ja unheimlich toll :)

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  7. Super,sich so zu engagieren! Ich selbst lebe vegetarisch mit Tendenzen zum Veganismus, aber halte es noch nicht ganz durch... Versuche bei meinen Konsum- und Modeprodukten darauf zu achten. Habe mir z.B. Chucks bestellt, die sind vegan soweit ich weiss...
    lg Lise

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