Mittwoch, 14. März 2012

Neue Dinge im März

Was diesen Monat bisher so bei mir eingezogen ist…

jeans1

Meine erste Fair Trade Jeans, von Grüne Erde. Sie war auf 20€ reduziert, da kann man ja wohl wirklich nicht meckern. Sie sitzt außerdem echt gut und ist schön lang. Ich bin sehr zufrieden <3

IMG_4614

Ich werde ja demnächst meinen Henna Vorrat aufgebraucht haben und dann auf Naturkosmetik-Marken umsteigen, jetzt teste ich schon mal das Henna von Sante, später wollte ich auch noch das von Khadi probieren. Die Sante Mascara finde ich für eine NK-Mascara ziemlich gut, ich komme prima mit ihr zurecht, ich werde später aber noch genauer dazu berichten :)

IMG_4183IMG_4196

Ein Kresse-Lamm <3 Ist es nicht einfach nur toll? Ich esse Kresse total gerne und eine schönere Art, die Kresse wachsen zu lassen gibt es wohl kaum…

BTW, die Chocolat Reismilch mit ganzen Mandeln von Naturata ist mit Abstand die beste vegane Schokolade, die ich jemals gegessen habe <3

IMG_4209IMG_4965

Ich lerne gerade zu stricken. Bisher kann ich nur Maschen anschlagen und rechte Maschen. Aber das wird schon. Nachdem ich inzwischen ein kleines bisschen den Dreh raus habe macht es mir total viel Spaß <3

IMG_4889

Dank Klausurenstress (ab heute habe ich endlich Ferien) kam ich noch nicht so dazu, die Zeitschrift zu lesen, aber sie scheint mir wirklich sehr interessant zu sein, man kann sich übrigens hier eine kostenlose Probezeitschrift anfordern

IMG_4615

Ich habe noch was ganz lustiges entdeckt: Eine “nachhaltige” Frauenzeitschrift. Zwar geht es auch hier sehr viel um Mode, Kosmetik, Diäten etc. (eben das was ich an typischen Frauenzeitschriften nicht wirklich mag, zumindest nicht in größerem Ausmaß, etwas Mode und Kosmetik finde ich ja gut, aber diese ganzen Diät Tipps nerven mich immer ziemlich) aber alles mit einem nachhaltigen und grünen Touch. Ich hab sie einfach mal mitgenommen, weil ganz hinten drin ein kleiner Artikel über Veganismus und wie man seinen inneren Schweinehund überwinden und vegan werden kann, drin ist. Die Zeitschrift haut mich jetzt nicht total um, aber sie ist ganz nett ;)

Sonntag, 11. März 2012

B.A.R.F Erfahrungsbericht #1 – aller Anfang ist schwer

Ich wurde von einigen um einen Erfahrungsbericht zum Thema Katzen barfen gebeten, hier ist er :)

Inzwischen ist etwas über einen Monat vergangen, seitdem wir begonnen haben, unsere Katzen dauerhaft zu barfen, sprich mit rohem Fleisch zu ernähren. Mittlerweile ist es eigentlich alltäglich geworden, ich denke bereits fast immer pünktlich daran, neues Fleisch aus dem Tiefkühler zu nehmen, damit es in Ruhe auftauen kann, die Katzen haben sich gut an das neue Futter gewöhnt und rasten nicht mehr sooo sehr aus, dadurch wird der Küchenfußboden mit jeder Fütterung etwas weniger eingesaut und insgesamt kommt es mir gar nicht mehr so schwierig vor wie noch vor einigen Wochen.

IMG_4654

Unsere Routine besteht nun darin, dass die Katzen täglich 2x etwas zu fressen bekommen. Jeweils ~55 g (ich wiege mit einer Küchenwaage ab) Fleisch pro Fütterung und pro Katze. Da das Fleisch, was wir bekommen zum Glück schon gewolft ist, muss ich es nicht mehr kleinschneiden, sondern nur noch mit einem Löffel aus der Packung nehmen und auf den Teller befördern. Dazu kommt dann ein wenig Wasser und eben das Supplement. Eine 500g Packung Fleisch reicht für gut 1 1/2 Tage, wenn ich eine neue Packung aufschneide fülle ich den Rest immer in eine Tupperdose um, die ich dann im Kühlschrank aufbewahre, das klappt prima. Im Moment nutzen wir Felini Complete als Supplement, da das ziemlich idiotensicher ist. Einfach einen kleinen Messlöffel voll auf jede Portion geben. Ich verrühre das Ganze dann noch etwas, damit sich Pulver, Fleisch und Wasser gut vermischen – dann lasse ich die Miezen in die Küche und sie futtern was das Zeug hält ;) Ich bin so fürs erste sehr zufrieden, da sich der direkte Kontakt mit dem Fleisch auf ein Minimum beschränkt und ich mit dem Supplement für den Anfang gut klarkomme – irgendwann möchte ich es gerne selbst zusammen mischen, aber erst wenn ich dafür auch genug Know-How habe.

Am Anfang habe ich mich schon etwas mehr geekelt als beim Füttern von Dosenfutter – inzwischen hat sich das aber total geändert. Das Fleisch sieht zwar nicht gerade appetitlich aus, ich glaube auch die meisten Fleischesser unter euch würden bei dem Anblick keinen Hunger bekommen, denn es ist ja schon ganz klein gewolft und liegt quasi etwas “im eigenen Saft" (Gott klingt das eklig) also in Blut. Aber wenn ich mir bewusst mache, was für ein Scheiß in den meisten(!) Dosenfuttersorten ist, dann finde ich das eigentlich viel ekliger – auch wenn man das nicht direkt sieht. Zudem stinkt Dosenfutter meiner Meinung nach mehr, wobei das auch auf die Fleischsorte ankommt. Rind und Geflügel finde ich relativ geruchslos, "Kuh-Komplett” enthielt aber auch Pansen und das hat wirklich gestunken wie die Pest, die Katzen standen aber drauf, die kleinen Perverslinge :D Viele Barf Fleischsorten riechen also meiner Meinung nach weniger eklig als Dosenfutter, bei manchen Fleischsorten ist es aber auch gegenteilig. Ich bin eh mit keinem besonders fähigen Geruchssinn ausgestattet, daher kann ich damit leben.

IMG_4651

“Wichtig ist, was hinten rauskommt” – sprechen wir also übers Katzenklo. Ich finde, dass es seitdem deutlich weniger schnell stinkt, außerdem ist die Kotmenge der Katzen auch weniger geworden – irgendwie logisch, ist im schieren Fleisch ja kaum etwas, was die Katzen nicht gut verdauen können und was einfach ungenutzt hinten wieder rauskommt, ganz anders als bei minderwertigem Dosenfutter – ich denke auf lange Sicht spart mal also finanziell sogar etwas am Katzenstreu, was den leicht höheren Preis für Barf Fleisch (im Vergleich zu einigermaßen hochwertigem Katzenfutter, welches ~1€ für eine Dose kostet) wieder etwas relativiert.

Klingt ja jetzt alles bisher sehr positiv, oder? Insgesamt bin ich auch wirklich total zufrieden, den Schritt zum barfen gegangen zu sein. Fleisch füttern ist für mich als Veganerin natürlich nie eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, aber wie ich ja bereits schrieb, bin ich der Meinung, dass vegane Katzenernährung absolut ungesund und nicht artgerecht ist. Da ich also Fleisch füttern muss und meine Katzen natürlich auch nicht abgeben will nur weil sie Carnivoren sind und ich vegan, stellt sich mir also natürlich die Frage, wenn schon Fleisch, warum dann nicht die beste Qualität für die Miezen, wenn es doch nur wenig mehr kostet und nur ein klein wenig mehr Aufwand bedeutet.

IMG_4638

Ein paar kleine Anfangsschwierigkeiten gab es allerdings schon – ich hatte für die Katzen auch Hühnerhälse bestellt, damit sie ein bisschen was zum kauen haben. Sie sind auch total drauf abgefahren, leider allerdings etwas zu sehr. Beim zweiten Hühnerhals seines Lebens hat Findus es etwas übertrieben und zu gierig und zu schnell gefressen – darauf hin lag ihm der Knochen ~2 Tage sehr schwer im Magen, er war in der Zeit sehr ruhig, hat mehr geschlafen und nur sehr wenig gefressen. Da habe ich mir natürlich totale Sorgen und Vorwürfe gemacht, aber im Barf Forum und von der lieben Mrs.Steph habe ich über Twitter so tolle Hilfe und Tipps bekommen – danke nochmal dafür <3 Nach knapp 2 Tagen war dann alles wieder gut und der Knochen scheinbar komplett verdaut. Knochen sind, wie ich gelernt habe, gerade anfangs, wenn der Katzenmagen das neue Futter noch nicht so gewöhnt ist, sehr schwer verdaulich. Die beiden anderen Katzen hatten allerdings die ganze Zeit keine Probleme, ich denke daher, dass es also wirklich zumindest teilweise an der unfassbar gierigen Fressweise von Findus lag :D Natürlich habe ich daraus gelernt, seitdem gab es keine Knochen mehr und die wird es auch nur noch sehr, sehr selten geben. Findus hat dann in den ersten Tagen nachdem er den Knochen endlich verdaut hat noch etwas vorsichtiger und langsamer gefressen, inzwischen ist er zu seinem alten Tempo zurückgekehrt.

IMG_4683

Einige Tage nach dem Knochen Debakel mit Findus, gab es dann noch ein bisschen Zicken Terror von meiner süßen Bastet. Die kleine Diva fand scheinbar 2 Fleischsorten plötzlich doch nicht mehr so toll und hat sich auf einmal geweigert, sie zu fressen. Aus Verzweiflung und weil ich nicht wollte, dass sie einen ganzen Tag lang gar nichts frisst, habe ich ihr dann wieder ein bisschen Dosenfutter gegeben, das hat sie natürlich sofort verspeist :D Als nächstes gab es aber dann Geflügelragout, das war ihr dann scheinbar wieder exquisit genug und seitdem hat sie alles, auch andere Fleischsorten wieder brav gefressen *auf Holz klopf*

Abgesehen von diesen Anfangsschwierigkeiten läuft nun alles ziemlich rund und ich bin zufrieden. Ich habe das Gefühl, dass den Katzen das Essen viel besser schmeckt, auch besser bekommt und da ich weiß, was drin ist bin ich überzeugt davon, dass ich den Katzen damit auch gesundheitlich etwas sehr gutes tue und sie so zumindest so artgerecht ernähre, wie es für Wohnungskatzen eben möglich ist. Ich kann es jedem Katzen- und auch Hunde"besitzer" nur empfehlen, sich einmal etwas in das Thema Barf einzulesen und es mal auszuprobieren, wenn man die Katzen erst mal dazu bekommen hat, das Fleisch auch zu fressen und ein wenig Routine hat, ist es wirklich kein besonders großer Aufwand mehr.

IMG_4657

Meine Katzen sind Raubtiere – das glaubt ihr nicht? Dann schaut euch mal den Kratzbaum und die Wand dahinter an :D

Freitag, 9. März 2012

Biokiste im März und kleiner Bioladen-Einkauf

Kopfsalat, Bananen, Kirschtomaten, Kiwis, Pilze, Paprika, Grapefruits, Äpfel, Fenchel und gut 4kg Kartoffeln (4 verschiedene Sorten)  - kostete dieses Mal 23€

IMG_4865

:)

Beim Bioladen durften folgende Sachen mit:

IMG_4873IMG_4881

Ich bin soo ein Verpackungsopfer! Auf dieser Kräuter der Provence Packung ist eine Katze mit Baskenmütze und Schifferklavier. Ich bin absolut entzückt <3

Auf den Frühstücksbrei bin ich total gespannt, ich esse so was ja unheimlich gerne und das man dafür nicht einmal den Herd einschalten muss, finde ich sehr gut – eignet sich also super für ein ganz schnelles Frühstück wenn man kaum Zeit hat.

IMG_4886

Ich hab außerdem noch Zahnbürsten mit Wechselkopf gekauft – um noch etwas mehr Plastik vermeiden zu können :)

Mittwoch, 7. März 2012

Natürliche & nachhaltige Kosmetik für Männer – von Bulldog

Am Montag bekam ich ein wunderbares Paket – darin warteten 4 Produkte der Kosmetikmarke Bulldog auf mich. An dieser Stelle vielen Dank an Bulldog für die Testprodukte!

Bulldog gibt es in Deutschland erst seit November zu kaufen, daher ist die Marke vielleicht noch nicht allzu bekannt. Im Moment kann man sie bei REWE kaufen, Bulldog arbeitet aber daran, die Produkte bald auch in anderen Geschäften anbieten zu können – in UK gibt es die Produkte aber schon seit 2006.

IMG_4591

Die Karte mit der süßen Bulldogge hängt schon an unserem Kühlschrank <3

Die Produkte von Bulldog sind alle vegan und natürlich tierversuchsfrei. Sie sind BUAV zertifiziert, die Produkte tragen also alle das kleine Logo mit dem Häschen. Vegetarian Society approved sind die Produkte außerdem. Bulldog legt viel Wert darauf, dass die Produkte möglichst natürliche und umweltfreundliche Inhaltsstoffe haben.

Auf der Bulldog Homepage steht dazu:

“1. NATÜRLICHE INHALTSSTOFFE (96 – 98%)
• Wir ersetzen künstlich hergestellte Inhaltsstoffe durch natürliche, wo immer es nur möglich ist.
• Um die Wirkung unserer Produkte zu erhöhen, verwenden wir natürliche Tenside, ätherische Öle als Duftstoffe und natürliche aktive Wirkstoffe.

2. RISIKOARME ZUSATZSTOFFE (2 – 4%)
• Wir verwenden eine geringe Menge an synthetischen Zusatzstoffen nur dann, wenn es gerechtfertigt ist.
• Wir verwenden einige synthetische Konservierungsstoffe, um die Haltbarkeit der Produkte zu verlängern.
• Wir wählen ausschließlich synthetische Zusatzstoffe aus, die nach der Bewertung der Umweltschutzorganisation Environmental Working Group (EWG) als risikoarm gelten.”

IMG_4597IMG_4594

Besonders gut gefällt mir, dass Bulldog auch bei der Verpackung der Produkte mitdenkt und das Nachhaltigkeit hier ein großes Thema ist.

“Alle Bulldog-Produkte werden ausschließlich im Vereinigten Königreich hergestellt. Im Gegensatz zu unseren Konkurrenten glauben wir, dass es unserer Umwelt schadet, wenn leere Fläschchen und Tuben aus einem Land abtransportiert, in einem anderen Land befüllt und dann in einem dritten verkauft werden.
Alle Bulldog-Verpackungen sind recycelbar. Das ist toll, aber es reicht uns noch nicht. Gerne würden wir für unsere Flaschen und Tuben recycelten Kunststoff verwenden. Derzeit erproben wir die Weiterverarbeitung von Kunststoffabfällen aus Milchflaschen, um diese dann für unsere Verpackungen zu verwenden. Über die Ergebnisse dieser Tests werden wir euch auf dem Laufenden halten!”

Insgesamt eine Marke die mich persönlich wirklich anspricht und deren Konzept mich überzeugt. Die Preise sind etwas höher als beispielsweise die von Alverde und Co, aber gerade Männer besitzen ja meistens keine Massen an Kosmetikprodukten und ich persönlich bezahle auch gerne ein paar Euro mehr für ein Produkt, wenn ich weiß, dass es meinen Ansprüchen in Punkto Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit so gut entspricht.

Im Moment bietet Bulldog auf dem deutschen Markt 5 Produkte an, 4 davon habe ich freundlicherweise zum testen bekommen:

IMG_4592

Da die Produkte ja eigentlich für Männer gedacht sind, wird mich mein lieber Freund ganz tatkräftig und uneigennützig beim testen unterstützen ;) Nach ein paar Wochen bekommt ihr dann einen ausgiebigen Testbericht von uns zu lesen. Ein erster Eindruck ist aber schon mal sehr positiv, die Produkte sehen sehr schön aus und sprechen optisch, glaube ich, sowohl Männer als auch Frauen an. Mein Freund hat bisher ein Mal das Waschgel benutzt und es hat ihm sehr gut gefallen – um ausführlicher zu berichten, muss er es natürlich länger benutzen, ich kann aber schon mal sagen, dass mir der Geruch des Waschgels total gut gefallen hat. Es riecht schön natürlich und leicht frisch, aber nicht so extrem wie das bei vielen anderen Männerprodukten oft der Fall ist und insgesamt so, dass ich denke, das der Geruch den meisten Männern zusagen könnte und das die meisten Frauen den Geruch an ihren Liebsten durchaus gut finden ;) Die 8 ätherischen Öle, die in dem Waschgel enthalten sind (u.a. Patchouli, was ich gleich rausgeschnuppert habe, ich lieeebe es!) riecht man deutlich, aber nicht zu intensiv heraus.

Danke Bulldog, wir freuen uns auf´s testen!

Montag, 5. März 2012

It´s A Girl!–die drei tödlichsten Worte auf der Welt

Gestern Abend entdeckte ich per Zufall diesen Trailer auf Youtube. It´s A Girl ist eine Dokumentation, die irgendwann 2012 erscheinen soll und sich mit dem Thema “Gendercide” beschäftigt.

In Indien und China werden jährlich mehr neugeborene Mädchen getötet, als in den USA überhaupt Mädchen geboren werden. Ob es nun daran liegt, dass man per Gesetz nur 2 Kinder haben darf oder ob man einfach so arm ist, dass man nicht besonders viele Kinder durchbringen kann – Mädchen ziehen dort definitiv den Kürzeren. Sie werden als schwächer angesehen, man glaubt, sie könnten die Familie später nicht gut versorgen oder unterstützen, oft muss noch eine teure Mitgift für sie gezahlt werden – Mädchen “lohnen” sich dort für viele Eltern nicht. Was für uns absolut schrecklich und barbarisch klingt, ist dort traurige Realität. Ich finde den Trailer sehr bewegend…

Ich will den Trailer gar nicht groß kommentieren, denn er sagt eigentlich schon alles. Ich werde mir den Film auf jeden Fall ansehen, sobald er erscheint.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...